Basteltag 3

So jetzt wird es ernst: Erst mal die Montagevorrichtung korrekt ausrichten. Ein Winkel und ein Ausdruck der Modulzeichnung helfen weiter:

Rechts ein Teil der Montagevorrichtung, im Hintergrund ein gefräste Seitenteil. Mit den Zentrierstiften kann man die Modulköpfe wunderbar in exakte Postion zur Montagevorrichtung bringen.

Hier ein erster Probe-Zusammenbau.
Seitenteile innen für Traversen und Grundplatte sowie Aussparungen für Outbus Schließungen sind gefräst.
Die ist Grundplatte mit Aussparungen zur Gewichtsreduzierung und für den leichteren Zugang zu den Output Schließungen ebenfalls mit Aussparungen versehen worden. In der Mitte thront das Trassenbrett.

Die Schließungen mal probe-gestellt – passt so weit.

und nun noch mal ganz langsam von vorne: Diese Teile werden als erstes miteinander verleimt.

Letzter Check – in der Mitte stimmt noch was nicht ganz.

jetzt sieht es gut aus – im nächsten Schritt kann verleimt werden. Da war es aber leider für mich Zeit, für heute aufzuhören.
Aber die Ausbeute war doch nicht so schlecht, denn …

… dieses Segment ist bereits in der verleimt worden: Dabei habe ich alle Teile auf einmal mit einander verbunden bis auf das Trassenbrett und das rechte Kopfstück. So kann ich das Trassenbrett dann entspannt im zweiten Schritt einbauen.

und das war noch nicht alles:
Nun sind zwei Kästen mit den beschriebenen Einschränkungen fertig und der dritte wartet wie gesagt auf das Verleimen.

Da auf diesen drei Segmenten werden fast alle Weichen, Gleissperren, bewegliche Teile usw. sein werden (siehe Plan von Tag 1), hat die Fertigstellung dieser Modulkästen für mich hohe Priorität.


Exkurs Vorbild
Die Zeit vor der Bahn

Das erste öffentliche Verkehrsmittel im Streutal war seit 1838 die Postkutsche, sie bewältigte die rund 18 km lange Strecke zwischen Mellrichstadt und Fladungen in rund 3 Stunden.

Als 1854 die die Ludwigs-Westbahn eröffnet wurde, begann ein neues Transport-Zeitalter entlang des fränkischen Mains. Zeitgleich gab es die ersten Bestrebungen, Orte im Streutal an das Eisenbahnnetz anzubinden – aber die Realisierung hat sich dann doch noch über 40 Jahre hingezogen.

Verschiedenste alternative Routen wurden diskutiert und wieder verworfen. Eine treibende Kraft war dabei übrigens die Ortschaft Ostheim, eine zum Großherzogtum Sachsen-Weimar gehörende Enklave auf fränkisch-bayerischen Gebiet. Unterschiedliche Interessen und knappe finanzielle Mittel führten aber immer wieder zu Verzögerungen.

Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigs-Westbahn.