Trassenbau

Heute konnte ich den Rohbau von Segment 4 und 5 abschließen. Die Gleise (Weinert Stahlschwellengleis) liegen hier nur mal so zum Veranschaulichung drauf. Aber so ungefähr wird es kommen. Das vordere Segment wird vor allem EG, GS und NG beheimaten. Rechts auf dem hinteren Segment liegt das Schotterwerk. Diese beiden Segmente können nun in die Lackiererei.

Dank der Kopfstücke mit Passbuchsen passen die beiden Teile perfekt zusammen!

Segment 3 ist kurz vor der Fertigstellung des Rohbaus. Trassenbrett und Kopfstück 2 müssen noch verleimt werden. Auf diesem Segment ist dann mal die Laderampe und der Lokschuppen mit der gestern vorgestellten Doppelweiche zu finden.

Exkurs Vorbild
Der Bau der Streutalbahn

Mit der Vergabe der Bauarbeiten im November 1897 wurde die Bauphase eingeläutet:

Stationsgebäude in Stockheim, Ostheim. Nordheim und Fladungen, Heufurt, der Lokschuppen in Fladungen, vier Brücken sowie die Erdbauarbeiten wurden an örtliche Bauunternehmen vergeben.

Die Bauarbeiten gingen rasch voran und so konnte noch im September mit dem Schottern und verlegen der Gleise begonnen werden und schon im November lag das Gleis bis Fladungen, allerdings mussten dann noch die Nebengleise an den einzelnen Stationen verlegt werden.

Die Stationen Ostheim und Nordheim erhielten ein Nebengleis mit je zwei Sackgleisen – eine beidseitig angebundene Ladestrasse. Stockheim und Heufurt erhielten nur ein Sackgleis (das in beiden Fällen aus Richtung Mellrichstadt bedienbar war).

Zusätzlich zu den Bahnstationen gab es von Anfang an den Anschluss Hermann Rothhaupt – ein Sägewerk, das auf Eichenholz spezialisiert war und in Nordheim einen Anschluss mit zwei Stumpfgleisen der Basaltsäulenwerke Leimbach&Co.

Station Stockheim

Station Nordheim

Sägewerk Rothhaupt – die Strasse im Vordergrund war einmal die Trasse des Gleisanschlusses