Endlich mal Probleme!
Eigentlich läuft es im Projekt Fladungen ganz gut. Segment 6 ist fertig zum verkabeln. Bei Segment 5 müssen nur
noch 3 Gleisenden am Modulrand angelötet werden und auch ansonsten geht der Plan ganz gut auf. Gleiches gilt
auch für Segment 4, wenn da nicht ein kleiner Pfusch passiert wäre…

Der Abstand des Gleisprofilen zwischen den Weichen 11 und 12 (hintere Verbindung von Gleis 3 und 4) etwas zu groß
geraten. Zuerst dachten Toni und ich, das könnte man so lassen, aber irgendwie hat mir das nicht gefallen. Also erst
mal die Mini-Flex in Aktion versetzt und rechts und links der maroden Verbindung ein paar cm herausgetrennt.

Jetzt sieht es da so aus:

Für morgen ist dann die Aufgabe, die Lücke sauber zu schließen. Ebenfalls sollen morgen die DKWs und die Doppel-
weiche eingebaut werden. Ein erste lockere Auslegen der Komponenten hat mich etwas irritiert, weil das irgendwie
nicht ganz aufgeht. Also erst mal Weichen-Walter fragen. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Die Super-Kombination 2 x DKW + 1 x Doppelweiche – die beiden Anschlüsse der Doppelweiche gehen zum Lokschuppen.

 

Exkurs Vorbild
Epoche III b

Das Lähmende der immer massiver ausgebauten Zonengrenze, die Perspektivlosigkeit der Gegend im Allgemeinen und der
aufkommende Individualverkehr brachten weitere Verluste für die Bahn. Allerdings waren die Basaltverladung in Nordheim
und Sägewerk Rothhaupt weiterhin gute Kunden der Deutschen Bundesbahn.

Weitere Rationalisierungsmaßnahmen
Der Bahnhof Fladungen verlor sein zweites Lokschuppengleis, die DKWs wurden ausgebaut und die die Anzahl der Weichen reduziert.

Fuhrpark
Ein Thema, das den Modellbahner natürlich besonders interessiert. Die Hauptakteure waren

BR 86              meist die 86 131, gelegentlich vertreten durch 86 356
BR98.8            die ehemalige bayerische GtL 4/4
BR 78              anfangs gelegentlich, später häufiger erreichte z.B. auch 78 161 Fladungen
BR 50              in Variationen
BR 798            in den verkehrsschwachen Zeiten kam nun auch der Schienenbus zum Einsatz
BR 211            und die V100.10 erreichte auch schon jetzt hin und wieder mal das Streutal

Wagen           Als Personenwagen wurden meist 3achsige Umbauwagen eingesetzt

Beim Güterverkehr waren häufig Rungenwagen (Sägewerk) und Schüttgutwagen wie Ommi 51 und Ottm 56 usw. zu sehen. Vom Ommi 51 steht übrigens auch heute ein hervorragend restauriertes Exemplar in Nordheim.

Mit dem Ommi51 wurde Schotter abgeholt – jetzt ein schön restaurierter Wagen in Nordheim

 

Abzweig ins Schotterwerk in Nordheim – der Anschluss aus nördlicher Richtung liegt noch. Das Schotterwerk ist längst abgerissen.