Kleiner Kurswechsel:
Fokus on MBZ Thomas Oswald

Heute aus aktuellem Anlass ein kleiner Kurswechsel von Holz / Gleisanlagen / Elektrik hin zu den Gebäuden:
Dankenswerterweise ist beim Vorbild noch sehr viel vorhanden, z.B. alle Gebäude in Fladungen, noch besser
ist aber, dass es alles auch als Modell gibt – nämlich von MBZ.

Die Bausätze von MBZ gefallen mir schon seit langem, denn sie sind im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten
maßstäblich und man kann die Lasercut-Bausätze nach eigenem  Ermessen mit einfachen Mitteln modifizieren.

Benötigt werden (Übersicht & Fotos siehe Tag 1):
Empfangsgebäude
Güterschuppen
Nebengebäude (leider ohne Bild)
Lokschuppen
Baywa

Den Baywa Bausatz gab es vor einem Jahr noch nicht – Davor hatte ich die Baywa vor Ort vermessen, Bilder und
Maße an MBZ geschickt und nach nach ein paar Monaten bekam ich dann die Baywa im Modell. Hier noch mal zum
Vergleich:

Baywa Fladungen im Original


Baywa Fladungen und in 1:87

Eine Modifikation erhält gerade noch der Lokschuppen von Fladungen: Der bisher von MBZ angebotene Lokschuppen
ist im Wesentlichen baugleich mit Nordhalben. Irgendwann erfolgte aber in Fladungen ein kleiner hölzerner Anbau,
vermutlich als die BR86 hier stationiert wurde, denn diese hat einfach mehr Platz gebraucht als die Länderbahn-Loks.


Das Foto zeigt den aktuellen Zustand – der Lokschuppen ist mittlerweile als Wohnhaus umgebaut (Tore sind auf
Fenster reduziert). Den Anbau könnte man ja leicht auch selber bewerkstelligen, aber ein durchgängiges Dach ist
dann schon schwieriger – Daher habe ich den Anbau nebst verlängertem Dach bei MBZ bestellt.

Bis auf den Lokschuppen haben die Gebäude keine Inneneinrichtung und damit kommen wir nun zum aktuellen
Bastelthema, das ich heute vorstellen will: Innengestaltung mit Licht – Licht alias Laser und Licht alias LED:

Ich fange beim Güterschuppen an. Natürlich kann man die Türen einfach zu lassen, schöner ist es aber so:

Fußboden (Buchbinderkarton) in richtiger Höhe eingebaut und mit Sperrholz 0,6 mm belegt.

Von oben sieht das dann so aus. Zusätzlich habe ich oben noch zwei kleine Traversen eingebaut. Das reduziert das
Risiko, dass sich an dem Gebäude etwas verzieht und es ist eine wunderbare Möglichkeit, ein paar LEDs zu Beleuchtungs-
zwecken einzubauen.

Nun ein blick auf das Empfangsgebäude. Dieses ist ebenfalls innen leer, allerdings kann man hier bei einem
fertigen Gebäude dann auf der einen Seite zum Fenster reinschauen und auf der anderen wieder raus. Das gefällt mir
noch nicht ganz:

Also auch hier erst mal einen Fußboden eingebaut. Dieses Mal in Fliesen Optik statt Holzdielen

und dann ein paar zusätzliche Wände und Decken gelagert – schon ergibt das ein ganz anderes „Raumgefühl“:

So und nun noch einen Blick auf den Lokschuppen. Er hat bereits im Bausatz eine Inneneinteilung der Räume,
aber auch hier erst einmal ein schöner Fußboden rein (liegt nur lose drin):

Der Fußboden sieht übrigens so aus, wenn er aus dem Laser kommt:

Und zum Schluss noch ein Blick auf die Beleuchtung. Vielen Dank an dieser Stelle erst einmal an Josef für die Beratung!

Geplant ist eine Beleuchtung der einzelnen Wohn- und Aufenthaltsräume und damit das Ganze nicht langweilig wird,
schaltet ein Micro-Controller (Tams) das Licht selbständig an- und aus. Im Lokschuppen kommen zwei LED Streifen
zum Einsatz, wie sie sonst für die Beleuchtung von Reisezugwagen eingesetzt werden.

Hier sieht man die LEDs in der Mitte der einzelnen Räume:

Der LED Streifen von Malutronik kann gedimmt und entsprechend gekürzt werden.