D Day in Fladungen

Keine Sorge es geht nicht um Blut, Schweiß und Tränen sondern nur um Lötzinn und 2-Komponenten-Kleber.
Aber dennoch D Day in 2 Richtungen

Der „Brückenkopf“ ist fertig
Der Abschluss des Hauptgleises hin zum Streckengleis (Stahlschwellengleis links) ist nun fertig gestellt. Damit
kann in den Bahnhof eingefahren und bis zum Prellbock nach hinten durchgefahren werden. Natürlich muss dazu
noch die Stromversorgung abgeschlossen werden, bevor es etwas zu zeigen gibt.

D wie Doppelweiche
Eine wirklich harte Nuss war die Doppelweiche. Zum einen mussten Schwellenrost und Schienen noch mit einander
verbunden, zum anderen der Anschluss nach drei Richtungen sauber realisiert werden.

Ich fange mal mit dem Anschluss in drei Richtungen an: In Fladungen hat sich die Vorgehensweise bewährt: Erst mal
alle geraden Gleisstränge verlegen, denn eine Weiche läßt sich relativ schlecht ausrichten. Und dann zwischen den
geraden Gleisstücken die Weiche einpassen. Dabei muss auch noch der Anschluss an die DKW im Auge behalten
werden. Das war soweit noch einfach.

Der Vorschlag von Weichen Walter war, an der Stelle erstmal den Plan der Weiche mit wenig Leim (damit sich das
Papier nicht verzieht) auf das Trassenbrett kleben, dann darauf den Schwellenrost kleben und anschließend die
eigentliche Weiche auf dem Schwellenrost fixieren. Es fing dann damit an, dass es dem Papier offensichtlich doch
zu viel Leim war, jedenfalls ließ sich das Papier in alle möglichen Richtungen ziehen.

Außerdem erschien es Toni und mir dann doch zu komplex, neben der Einbausituation der Weiche auch noch die
Position des Schwellenrosts im Auge zu behalten. Daher entschieden wir uns erstmal für die „Endmontage“ der Weiche.
Als Kleber wählten wir Sekundenkleber – notfalls geht dann mit Aceton alles wieder auseinander. Nach einer längeren
Fummelarbeit war es dann aber so weit: Die Schwellen waren komplett montiert und sauber an den Kleineisen ausgerichtet.

Nun ging es noch um die genaue Position der Weiche für einen genauen Anschluss an die DKW #2. Dann noch ein
paar Löcher bohren für Stellstangen, Herzstück-Polarisierung und Weichenlaternen und schon war die Einbausituation
gefixt. 2-Komponenten-Kleber auftragen, Weiche positionieren und mit ein paar Gewichten fixieren.

Eigentlich war es damit genug für den Tag, aber dann erkannte ich, dass eigentlich nur noch die zwei Gleise in den
Lokschuppen fehlen, um die Gleisarbeiten auf diesen Segmenten abzuschließen. Also noch den Lokschuppen aus
der Kiste geholt, positioniert und die Gleise – dieses Mal im Parallelgleis-Abstand von 55 mm in den Lokschuppen
verlegt.

Keine Schwellen im Bereich des Lokschuppen-Vorbaus, der noch von MBZ erwartet wird

Habe fertig (was die Gleisverlegung betrifft)

Parallel hat Kollege Plotter nochmal die Pläne ausgedruckt, damit ich für die Geländegestaltung optimal versorgt bin